DOK Leipzig 28. Oktober – 3. November 2019
62. Internationales Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm
DOK Leipzig Film Festival

Was kostet die Welt


Was kostet die Welt


KATALOGTEXT
Sark, die im Ärmelkanal gelegene, kleine Insel, war Europas letzter Feudalstaat. Einst britischer Kronbesitz fanden die ersten demokratischen Wahlen hier erst vor 10 Jahren statt. Keiner der rund 600 Einwohner besaß bislang das Land, auf dem er lebte. Das Leben war einfach und beruhte mehr auf gegenseitigem Vertrauen als auf Gesetzesvorgaben.

Aber eine neue Macht verändert das beschauliche Inselleben: Zwei Milliardäre beginnen das Land aufzukaufen, Weinfelder anzulegen und erwerben vier der sechs Hotels. Ihre Firmen besitzen bis jetzt ein Drittel der gesamten Landfläche. Das Inselparlament versucht sich den Maßnahmen entgegen zu setzen, doch die Investoren scheuen keine Kosten und Mühen um ihre Interessen durchzusetzen.

Vor idyllischer Kulisse entfaltet sich ein erbitterter Kampf um Demokratie, Meinungs- und Pressefreiheit sowie die Auslegung der Rechtslage. So wirft der Film fundamentale, aktuelle Fragen auf nach sozialer Verantwortung, den Schlupflöchern der Finanzindustrie und den Herausforderungen, vor denen diejenigen stehen, die diesen Strategien auf die Spur kommen oder sich ihnen widersetzen wollen.

Filmtank GmbH


Nominiert für den Dokumentarfilmpreis des Goethe-Instituts und den Filmpreis Leipziger Ring


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Credits
Originaltitel: Was kostet die Welt
Land: Deutschland
Jahr: 2018
Sprache: deutsch, englisch
Untertitel: deutsch, englisch
Laufzeit: 91 min.
Format: DCP
Farbe: Colour
Regie: Bettina Borgfeld
Produktion: Thomas Tielsch (Filmtank GmbH)
Kamera: Marcus Winterbauer, Bettina Borgfeld, Börres Weiffenbach
Schnitt: Franziska von Berlepsch, Mechthild Barth
Musik: Daniel Sus, Peter Gabriel Byrne
Ton: Ulla Kösterke, Oliver Stahn, Johannes Schmelzer-Ziringer, Moritz Jonas Springer
Buch: Bettina Borgfeld
KONTAKT


Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautorinnen und -autoren geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig 2018 müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Alle anderen nicht namentlich gekennzeichneten Beiträge sind Produktionsmitteilungen.